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3 – Kaffeemühle

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Kaffeemühle oder Kaffeemuehle

Die zwei Kriterien, die eine gute Kaffeemühle erfüllen soll, sind:

a) Die Kaffeemuehle zerkleinert die Kaffeebohnen, ohne sie zu erhitzen.

Mit anderen Worten: Motor und Mahlwerk produzieren nicht zu viel Wärme. Denn werden die Bohnen beim Mahlen zu sehr erhitzt, verändern sich die Kaffeeöle und der Kaffee schmeckt bitter bis verbrannt.

b) Die Mühle erzeugt gleichmäßig große Kaffeebohnenteilchen.

Da jede Kaffeebohne von Natur aus anders beschaffen ist, kann es keiner Kaffeemühle gelingen, die Bohnen auf eine identische Größe zu mahlen.

Dennoch ist es vorteilhaft, wenn die Bohnen möglichst homogen gemahlen werden, da so eine gleichmäßigere Extraktion möglich ist. Bei einem ungleichmäßigeren Mahlgut fällt die Extraktion beim Aufbrühen des Kaffees dementsprechend ebenfalls ungleichmäßiger aus und der Kaffee schmeckt leicht bitter.

Es gibt unzählige Mühlen-Arten – von der traditionellen Handmühle über Mühlen mit Schlagmahl- und Scheibenmahlwerken hin zu Mühlen mit Kegelmahlwerken. Wichtig für den perfekten Kaffeegenuss ist vor allem eines:
Kaufen Sie Ihren Kaffee als ganze Bohne und nicht vorgemahlen. Zudem ermöglicht Ihnen die Mühle mehr Flexibilität: sie macht sie unabhängiger von voreingestellten (industriellen) Mahlgraden denn der Mahlgrad kann je nach Zubereitungsmethode (Espresso, Filterkaffee, türkischer Kaffee, etc.) und persönlichem Geschmack feinjustiert werden.

 

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